Behandlung

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Die Behandlung eines Menschen mit einer chronischen Krankheit beginnt mit einer sogenannten Erstanamnese.

Es handelt sich dabei um ein eingehendes, ca. 1,5 stündiges Gespräch, in dem ich mir mit Hilfe des Patienten ein möglichst genaues und umfassendes Bild von ihm, seiner Situation, seiner Krankengeschichte und seinen ärztlichen Diagnosen mache.
Seine jetzigen und früheren Erkrankungen sind für mich dabei genauso relevant wie seine Unverträglichkeiten, Begleitsymptome oder die Familienkrankheitsgeschichte.

Ich bespreche mit dem Patienten unser beider Erwartungen in Bezug auf den Verlauf und den Erfolg der geplanten Therapie.
Dabei werden Parameter zur Verlaufskontrolle festgelegt.
Anschließend nehme ich mir in der Regel ein paar Stunden Zeit für die Fallanalyse, die Symptomengewichtung mit anschließender Repertorisation und den Materia-medica-Abgleich, um schließlich eine Mittelwahl zu treffen, auch unter miasmatischen Gesichtspunkten.

Spätestens 6 Wochen nach Mittelgabe findet dann eine ca. einstündige Folgeanamnese zur Verlaufskontrolle statt.

Neben einem fundierten medizinischen, therapeutischen und homöopathischen Wissen, spielen für mich aber noch weitere Faktoren eine elementare Rolle:
Die homöopathische Behandlung ist eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit. Mir liegt dabei sehr am Herzen, dass der Patient sich persönlich gut aufgehoben und wohl fühlt.
Zeit spielt dabei eine wichtige Rolle: Ich nehme mir genau die Zeit, die ein Patient braucht, mal ist es mehr, mal weniger. Ich bin erst dann zufrieden, wenn auch für den Patienten alle Fragen geklärt sind.
Vertrauen und Erreichbarkeit sind für mich weiter Faktoren, die den Grundstein für eine gute Therapie bilden.
Kinder werden meist zum Wochenende krank, ein Patient bekommt um
21 Uhr höllische Zahnschmerzen…
Für diese Notfälle bin ich für meine Patienten nicht nur rund um die Uhr erreichbar, sondern mache bei Bedarf auch Hausbesuche.